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Rudolf Scheidegger (1942) studierte in Basel bei Eduard
Müller, in Siena bei Fernando Germani sowie in Paris bei Marie-Claire
Alain. Kurse folgten bei Anton Heiller, Michael Schneider und Luigi Ferdinando
Tagliavini. Von 1962 bis 1986 war er Organist an St. Peter in
Basel, wo er die Konzerte am Petersplatz gründete und hier 1967 und 1968
das Cembalowerk von Johann Sebastian Bach zur Gesamtaufführung brachte.
Während zwanzig Jahren war er auch Cembalist des Basler Viola da Gamba
Trios sowie des Linde Consorts. 1987 wurde Rudolf Scheidegger an
das Grossmünster Zürich berufen, wo er jährlich mehrere
Konzertreihen mit internationalen Interpreten veranstaltet und 2000 das gesamte
Orgelwerk von Johann Sebastian Bach spielte. Als Jurymitglied wirkte er in
zahlreichen Institutionen wie beispielsweise der Internationalen Orgelwoche
Nürnberg mit. Von 1978 bis 1989 war er Hauptfachlehrer für Orgel an
der Musikakademie Basel, seit 1986 unterrichtet Rudolf Scheidegger an der
Musikhochschule in Zürich. Konzertreisen führten ihn durch ganz
Europa, nach den USA, Kanada und Japan, zahlreiche Rundfunk- und
Schallplattenaufnahmen vervollständigen seine vielseitige
künstlerische Tätigkeit. |
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